Rezension von "The Modern Challenge to Tradition" auf Soziopolis / H-Soz-Kult

Alfons Söllner fragt: "Wollte Hannah Arendt wirklich ein Marx-Buch schreiben?"

News vom 16.04.2019

"In dieser Erfolgsgeschichte gab es lange Zeit einen Makel, der von Arendts VerehrerInnen bitter beklagt wurde, weil er dem endgültigen Einzug in den akademischen Olymp im Wege zu stehen schien: Es fehlte eine Werkausgabe, also eine einheitliche und möglichst „kritische“ Edition von Arendts Schriften, wie es der Ehrenkodex für die Klassiker zumindest in der deutschen Tradition vorschreibt. Das soll sich jetzt ändern: Anzuzeigen ist der erste Band einer auf 17 Bände angelegten Gesamtausgabe, die im Göttinger Wallstein Verlag erscheint und von einem amerikanisch-deutschen Team betreut wird. Die Zusammensetzung des von den GermanistInnen Barbara Hahn und Thomas Wild geleiteten Gremiums steht für ein Programm: Das Konzept des ganzen Unternehmens zielt darauf ab, die Zweisprachigkeit beziehungsweise Mehrsprachigkeit der Autorin ernster zu nehmen, als bisher geschehen..."

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